Ich wollte nur die Postkarten drucken
Ich muss heute damit anfangen, dass ich wieder voller Angst bin und damit kämpfen muss, nicht rückfällig zu werden. Aber ich habe keine Lust zu verzagen. Nein! Ich werde es durchstehen. Ich habe es versprochen und werde mich daran halten. Damit wollte ich meinen Brief an dich anfangen, damit du weißt, wie schwer es mit momentan geht. Besonders wenn man alleine im Zimmer liegt und keinen hat, der dich trösten könnte oder dir ein nettes Wort ins Ohr flüstert. Ich lege nun im meinen Krankenhausbett und sehne mich an die Zeit, wo ich gesund war. Ich habe mir meine Gesundheit leider auf einen Wunsch kaputt gemacht. Doch es ist noch nicht alles verloren und gleichzeitig ist diese Tatsache die einzige Hoffnung für mich. Ich spüre es, dass sich meine Gesundheit stabilisieren möchte. Sie schafft es sehr langsam und mühsam. Alles auf einmal, nicht wahr? Dabei wollte ich nur die Postkarten drucken! Man möchte sagen, dass es eine Ironie des Schicksals war. Der Unglückstag fing an ganz gewöhnlich. Ich bin aufgestanden und danach, wie jeden Morgen, mich gewaschen und gefrühstückt habe. Dann lief ich in die Stadt, um die Postkarten zu drucken und dann, als ich nach Hause zurückkam, hatte ich den schlimmen Zusammenbruch erlebt.


